Der aktuelle DSL-Testsieger von AVM. Wi-Fi 7, sehr schnelle LAN-Anschlüsse und Smart-Home-Steuerung schon eingebaut. Für größere Wohnungen, Häuser und anspruchsvolle Nutzung.

Was kann das Gerät?

Die Fritzbox 7690 ist das aktuelle Top-Modell von AVM für DSL-Anschlüsse und führt seit Anfang 2025 die meisten Vergleichstests an. Sie funkt mit Wi-Fi 7, dem neuesten WLAN-Standard, der mehr Geräte gleichzeitig sauber bedient und höhere Spitzengeschwindigkeiten ermöglicht. Im Alltag zeigt sich der Vorteil vor allem dort, wo viele Geräte parallel laufen – etwa zwei 4K-Streams, ein Videoanruf und mehrere Smart-Home-Geräte zur selben Zeit.

Im Vergleich zur kleineren Schwester 7630 (gleicher WLAN-Standard) hat die 7690 stärkere Antennen, größere Reichweite und mehr Anschlussmöglichkeiten. Das macht sich besonders in größeren Wohnungen oder Häusern bemerkbar, in denen ein einzelner Router das ganze WLAN abdecken soll.

Die LAN-Anschlüsse sind teilweise schneller als üblich: Zwei der vier Buchsen liefern 2,5 Gigabit – sinnvoll, wenn Sie ein Notebook oder einen Server per Kabel anschließen wollen und Ihr Anschluss entsprechende Geschwindigkeiten hergibt.

Smart Home ist ungewöhnlich vollständig integriert. Neben DECT (für Schnurlostelefone und AVM-eigene Smart-Home-Geräte) ist auch ZigBee eingebaut – ein weit verbreiteter Standard, mit dem viele Lampen, Steckdosen und Sensoren funken. Ein zusätzlicher Hub entfällt.

Die Bedienoberfläche ist die gleiche wie bei allen Fritzbox-Modellen: deutschsprachig, übersichtlich, im Browser über fritz.box erreichbar.

Für wen ist es geeignet?

Die 7690 lohnt sich in drei Situationen: Wohnungen oder Häuser über 100 Quadratmeter, in denen ein einzelner Router das ganze WLAN abdecken soll. Anspruchsvolle Nutzung, bei der mehrere Personen gleichzeitig streamen, videotelefonieren oder spielen. Und Haushalte, in denen Smart Home schon vorhanden ist oder geplant wird – durch das eingebaute ZigBee sparen Sie sich einen separaten Hub.

Wer länger nicht wechseln möchte, bekommt ein Gerät, das wahrscheinlich sechs bis acht Jahre vorne mitspielt.

Was geht damit nicht?

Für Standardnutzung – E-Mail, Streaming, Videoanrufe, gelegentliches Smart Home – ist die 7690 überdimensioniert. Wer hauptsächlich liest, mailt und gelegentlich Filme schaut, kommt mit der Fritzbox 7630 genauso gut zurecht und spart etwa 100 €.

An Glasfaser-, Kabel- oder LTE-Anschlüssen funktioniert sie nicht – das ist ein DSL-Modell. Für Glasfaser ist die Fritzbox 5590 Fiber der passende Vertreter aus derselben Familie.


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